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Tipps

Bargeld

-beschaffung ist zumindest in größeren Städten Australiens kein Problem. Bankautomaten befinden sich an jeder Ecke, sowie an einigen Shops und Tankstellen. Der Besuch teurer Wechselstuben oder Banken ist eigentlich nicht notwendig, da Kunden vieler deutscher Geldinstitute kostenlos Geld mit ihrer VISA-Karte abheben können. Hier seien als Beispiel nur die comdirect bank und die DKB genannt, die in ihren Angeboten eine VISA-Karte im kostenlosen Girokonto beinhalten. Noch besser geht es Kunden der Deutschen Bank, welche an Geldautomaten der weit verbreiteten Westpac Bank mit ihrer EC-Karte kostenfrei an Bares gelangen.

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Bier

Bierfreunde müssen in Australien keine Angst haben, auf den Genuss zu verzichten. Neben einheimischen Sorten sind in Shops und Restaurants auch internationale Biere wie Heineken, Becks oder Amstel zu finden. Allerdings sind diese Biere in der Regel etwas teurer. Mein Tipp für den verwöhnten "Gaumen" ist das australische VB Victoria Bitter, welches mit einer angenehmen herben Note bestimmt Anklang findet.

Fastfood

Sydney ist die Stadt mit der größten McDonalds-Dichte je Einwohner auf der Welt. Trotzdem ist der Burger-Gigant nicht der einzige Vertreter für das schnelle Mahl zwischendurch. Vom Burger über Hähnchen bis zu Sushi findet man landesweit immer etwas für den Hunger zwischendurch.

Flug

Der Flug nach Australien ist zweifellos die größte Strapaze. Bei einer reinen Flugzeit von ca. 20 Stunden heisst es Zähne zusammenbeissen. Quantas bietet die Strecke von Frankfurt sogar ohne Zwischenstopp an. Aber das sonst so unbeliebte Umsteigen, wird, ob in Singapur, Dubai oder Seoul, zur willkommenen Ablenkung und Erholungspause. Ob First class oder Economy sollte man, sofern es der Geldbeutel erlaubt, auf Premium-Flieger wie Singapure Airlines, British Airways oder Emirates zurückgreifen. Bei der Suche nach dem passenden Flug helfen auch Flugsuchmaschinen wie fluege.de.

Handy

Grundsätzlich funktioniert in Australien jedes Dual-Band-Handy, da man in Australien das GSM-900-Netz nutzt, welches dem deutschen D-Netz entspricht. Auch Nutzer die mit ihrer E-Plus oder O2-Karte telefonieren wollen haben keine Probleme. Die Karte muss in jeden Fall für Roaming freigeschaltet sein. Notfalls sollte man hier nochmal den Händler seines Vertrauens befragen. Eine Allnet Flat für Handys gab es hier leider noch nicht.

Hotels

bieten den gewohnten europäischen Standard, sodass die Sterne ein erster Qualitätshinweis sein können. Hilfestellung bei der Wahl des richtigen Hotels bieten bekannte Hotel-Finder wie hotels.com. Die Seite bietet zusätzlich einen Bewertungs-Check für Hotels. Weiß man genau, wo man wann sein wird, lohnt sich eine Buchung über diese Seiten in den meisten Fällen und ist oft günstiger, als auf den Webseiten der gewünschten Unterkunft.

Mietwagen

Neben dem Flieger ist das Auto für den Australienbesucher sicher das geeignetste Fortbewegungsmittel. Garantiert es doch Unabhängigkeit und Mobilität, die in Australien unabkömmlich sind. Es gibt unheimlich viel zu sehen und der Aufenthalt ist oft begrenzt. Anbieter für Mietwagen findet man am Flughafen und in den von uns besuchten Städten Sydney und Melbourne auch in zentraler Lage. Hier tummeln sich neben vielen kleinen Anbietern auch die in Europa bekannten Firmen, wie AVIS, Hertz, Sixt, Budget oder Europcar. Entgegen den Tipps einiger Reiseführer mussten wir feststellen, dass eine Buchung vorab ber Internet für uns wesentlich günstiger gewesen wwre. Ein Nachteil ist wiederum, dass man durch vertragliche Termine in seiner Reisebewegungsfreiheit eingeengt wird, da man sich praktisch verpflichtet, zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort zu sein.

Restaurants

findet man in allen Preis- und Qualitätslagen. Bei moderaten Preisen im Vergleich zu deutschen Preisen findet jeder etwas, ob Steak oder Fisch. Unser Tipp in der Kategorie Preis in Sydney ist die Starbar. Diese ist noch immer im Stil des Vorgängers Planet Hollywood konzipiert. Trotz bester Lage am Darling Harbour mit Blick aufs Wasser, bestem Service, auserlesenen Speisen und Getränken ist auch das Meat & Wine bezahlbar.

Reise

selbst organisieren. Kein Problem! Neben den Informationen auf dieser Seite, die teilweise direkt verlinkt sind, ist Expedia einen Sonder-Tipp wert. Hier können Sie nicht nur Flug, Hotel und Mietwagen buchen. Ist die Zeit im Urlaub knapp, besteht hier die Möglichkeit schon vorab Stadtrundfahrten, Klettertouren auf der Harbour Bridge und vieles mehr buchen.

Shopping

ist in Australien durchaus gefährlich. Ob in Mega-Einkaufstempeln wie dem Bondi Junction in Sydney oder in den Innenstadtlagen, man findet nur schwer nach Hause. Da praktisch immer irgendein Schlussverkauf angesagt ist, locken ständig Schnäppchen. Neben bekannten Labels wie Boss, Guess oder Esprit, bieten gerade für jüngere Leute australische Marken wie Billabong oder Quicksilver eine Riesenauswahl. Beachtet werden, sollten die kurzen Öffnungszeiten. So schließen die Geschäfte oft schon um 17.30 Uhr. Täglich bis 24 Uhr geöffnet haben dagegen die Supermärkte in größeren Städten.

Sonnenschutz

Die Strände auf unserer Tour haben leider wenig Schatten gespendet. Dies war zwar bei Temperaturen um die 30 Grad kein Problem, da immer ein laues Lüftchen am Meer weht, jedoch ist die australische Sonne aufgrund der bekannten Ozonproblematik nicht zu unterschätzen. Im Handel haben wir vorort nur Schutzcremes mit LSF bis 30 gefunden. Dies ist für den Normalverbraucher sicherlich ausreichend, empfindliche Sonnenanbeter sollten dann schon in Deutschland einen höherern Lichtschutzfaktor einpacken. In der Drogerie sind Produkte mit mit LSF 50 schon recht günstig zu bekommen.

Sport

Der Australier ist äußerst sportbegeistert. Am Strand oder in vielen Parks ist man beim Joggen oder Walken immer in Gesellschaft. Auf öffentlichen Sportplätzen wird in allen Altersklassen Cricket gespielt. Hingucker sind natürlich die Surfer am Bondi Beach. Für die ersten eigenen Versuche findet man an den großen Stränden geeignete Surfschulen. Vielleicht wird ja mehr daraus!?

Verkehrsmittel

Sydney verfügt über ein bestens ausgebautes Bus-Netz welches durch Bahnen unterstützt wird. Auch hier sind die Preise moderat, allerdings ist die Einteilung in verschiedene Zonen etwas verwirrend. Hier wird man aber im Gegensatz zu Berlin immer eine freundlich Antwort auf Nachfragen beim Busfahrer erhalten. Dieser Service reicht sogar bis zu Ansage des persönlichen Ausstiegs. In Melbourne kommen Straßenbahn-Fans auf ihre Kosten. Verkehren doch hier Bahnen aus verschiedenen Jahrzehnten. Aufgrund der niedrigen Spritpreise kann man sich auch mal ein Taxi leisten.