Sydney

Für viele ist Sydney die heimliche Hauptstadt Australiens. Überstrahlen doch Ruf und Klang der Stadt, den der eigentlichen Hauptstadt Canberra um einiges. Da wir Canberra nicht besucht haben, kann ich zu diesem Vergleich nichts sagen, aber Sydney zu schlagen ist schon schwer.

Meine ersten Eindrücke von Sydney nach über 20 Stunden Flug waren schon prägend und haben sich später gefestigt. Gleich nach der Ankunft im Hotel sind wir mit Julia noch auf einen Drink in die Star Bar gegangen. Das waren ca. 10 Minuten Fußweg, welcher uns durch den nächtlichen Hyde Park führte. Der weiche Übergang von Altbauten der Oxford Street zum, in ersten Hochhäusern eingebetteten Hyde Park, deutet schon einiges vom Charme dieser Stadt an. Ein nächtlicher Spaziergang in einem Großstadtpark ist auch nicht überall möglich. Hier lauerten uns lediglich einige Opossums auf. Als Berliner konnte ich auch staunen, wie sauber eine Großstadt sein kann.

Auch während unseres weiteren Aufenthalts fiel mir immer wieder die Verbindung der Moderne durch riesige Glaspaläste und Altehrwürdigem, wie dem alten Stadtkern The Rocks oder Prachtbauten wie dem Australian Museum auf. Atemberaubend ist natürlich die Skyline, egal ob über der Harbour Bridge und Opera House oder über Darling Harbour dem neuen Vergnügungszentrum. Hier wurde ein alter Industriehafen umgebaut und lädt nun mit Einkaufscenter, Kneipen, Bars und dem IMAX-Kino mit der weltgrößten Leinwand zum verweilen ein. Einen Einblick von oben gewährt eine Fahrt mit der Monorail, die Darling Harbour durch einen Kreisverkehr mit der Innenstadt verbindet. Nicht nur Darling Harbour, sondern die ganze Stadt atmet von vielen freundlichen und offenen Menschen, egal welcher Nation. Auffallend ist natürlich für den Durchschnittseuropper der hohe Anteil an Asiaten, die das Stadtbild nicht nur in China Town prägen.

Neben einigen Shoppingtouren haben wir die Zeit hier an den bekannten und unbekannteren Stadtstränden zum relaxen genutzt. Eine Wanderung über den Coastal Walk sollte bei verfügbarer Zeit auf jeden Fall im Terminplaner stehen. Dorthinein gehören auch Besuche in einige der zahlreichen Museen, ins Sydney Aquarium oder den Taronga Zoo. Der Zoo bietet neben seiner Artenvielfalt und sehr schöner Parkanlage, einen Superblick auf die erwähnte Skyline über das Opera House hinweg. Zum Zoo gelangt man am besten mit der Fähre vom Circular Quay, da die Überfahrt schon ein eigenes Highlight ist. Eine Fährfahrt aus der Innenstadt bietet sich auch zu einer Besichtigung des Olympiaparks an. Bei schlechtem Wetter kann man auch gerne im Olympia-Becken ein paar Bahnen kraulen. Wir haben unsere Zeit auch zum Besuch eines Cricket-Spiels im Olympia-Stadion genutzt.

Auf unseren Unterseiten findet sich auch einiges Interessantes über mögliche Tagesausflüge.

... unsere Hotels in Sydney

Die ersten Tage unserer Reise verbrachten wir im Quality Cambridge Hotel. Dieses Hotel liegt in der Riley Street. Aus der Nähe zu Sydneys Sehenswürdigkeiten, verbunden mit dem günstigen Preisniveau ist das Hotel eine absolute Empfehlung. Darling Harbour oder die Harbour Bridge sind in 15-20 Minuten zu Fuß erreichbar. Die Zimmer sind ausreichend groß und sauber. Das Frühstück ist recht preiswert und lässt sich auch einige Tage ertragen. Ansonsten gibt es dafür ausreichend Alternativen in der Umgebung. Wir haben dieses Hotel über Hotelandmore.de gebucht, wo man über die Weihnachtsfeiertage bis kurz vor Silvester die günstigste Rate angeboten hat.

Bezahlbare Hotels in der Innenstadt waren über Silvester schon bei Buchung im Juli nicht mehr zu bekommen. So sind wir am 30. Dezember für 2 Nächte ins Courtyard Hotel North Ryde gezogen und haben es nicht bereut. Mit einer absolut bezahlbaren Rate, sehr gutem Service der Marriott-Häuser und leckerem Frühstück haben wir die etwas weiteren Wege locker weggesteckt. Mit dem Bus waren wir in der Silvesternacht ca. 30 Minuten zur Innenstadt unterwegs, wobei die Busstation direkt vor dem Hotel ist. Das Hotel liegt in einem Gewerbegebiet und wird demnächst von der Fertigstellung einer Bahnstation profitieren, über die man dann noch schneller in die City gelangt. Die günstigste Übernachtung haben wir hier bei Expedia gefunden.

Die letzte Nacht vor unserer Heimreise nach Deutschland sollte nochmal ein Highlight werden. Hierfür haben wir uns eine Suite im Radisson Hotels & Suites gebucht. Das Hotel in der Liverpool Street liegt praktisch vorm Darling Harbour, sodass man aus den Bars direkt ins Bett fallen kann. Aber schon der Empfang war nicht gerade einladend. Gebucht haben wir ber Hotels.com eine Suite für 2 Erwachsene und 1 Kind (17 Jahre). Dort war man dann der Meinung, dass wir entweder zu dritt in einem Bett schlafen müssten oder ein Zustellbett bezahlen sollten. Hier sei nochmal bemerkt, dass das Alter des Kindes korrekt auf der Buchung vermerkt war. Die Reaktion der Rezeption gerade in dieser Hotel-Kategorie empfand ich doch etwas sonderbar. Das Hotel selber war auch nicht mehr im besten Zustand, aber trotzdem sehr sauber. Der Ausblick auf den Hinterhof zeigte das größte Dreckloch, welches ich auf der gesamten Reise gesehen habe. Da helfen auch 2 Riesen-Flat-TV nicht drüber hinweg!!!!!.