Snowy Mountains

Der erste Zwischenstop führte uns nach Jindabyne, einer kleinen Stadt in den Snowy Mountains. Etwas skeptisch ob des Bekanntheitsgrades, verdanken wir diese positive Überraschung unserem Reisebüro.

Jindabyne ist ein im australischen Sommer recht leer wirkender Ort. Dieser liegt idyllisch mitten in den Bergen am Lake Jindabyne. Man versichert uns aber, dass dort im Winter der Bär steppt, Hotelzimmer und Parkplätze praktisch nicht verfügbar seien. Nach 2 Wochen Großstadt haben wir die Stille und Abgelegenheit jedoch genossen. Dazu hat auch, die in einem Park am See liegende Hotelanlage, beigetragen. Um den See herum befanden sich auch einige gepflegte Campingplätze. Auf dem noch kalten See frönte man dem Wassersport. Es wimmelte nur so vor Motorbooten, Wasser- und Jetski-Fahrern, was auf dem großen See nicht störte. Bei etwas mehr Zeit hätte sich hier eine Fahrradtour um den See förmlich aufgedrängt.

Da Julia während ihres Aufenthalts in Australien keine Gelegenheit zum Reiten fand, war ein Ausritt durch die Berge nun unumgänglich. Hinterher schwärmte sie vom Ausritt in den Wäldern der Snowys. Highlight war das Wettreiten mit einer wilden Känguru-Herde. Der Rest der Familie besuchte in der Zwischenzeit das Zentrum des australischen Wintersports, Thredbo. Die Fahrt durch die Berge, entlang dem Alpine Way und der etwas kitschige Ort selbst, erinnerten schon sehr an die Schweizer Alpen. Auch diese Gegend bot wiederum eine der zahlreichen landschaftlichen Facetten Australiens.

Die Tour über die Snowy Mountains und Lakes Entrance halte ich auf dem Weg nach Melbourne für unschlagbar. Dabei ist gerade unser Hotel in Jindabyne eine absolute Empfehlung wert. Das zur Kette Choice Hotels gehörende Quality Resort Horizons Snowy Mountains umfasst neben großen Apartmentwohnungen auch ein eigenes Schwimmbad (der See war zumindest für mich noch zu kalt) und einen Tennisplatz. Wir haben das Hotel für schmales Geld beihotels.com gebucht.